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Bremer Hörkino

Die Bronzeskulptur "Rüdi hört" wird regelmäßig als Journalistenpreis verliehen.
Radio-Feature gemeinsam hören und danach mit den Journalisten sprechen.

© Bremer Hörkino

Wann & Wo

5. Februar 2025,

19:30 Uhr

 

Altes Fundamt

Auf der Kuhlen 1 A

Eintritt

Der Eintritt ist frei.

Logo mit Schriftzug "hörkino"

Zur Website

© Bremer Hörkino

An jedem ersten Mittwoch im Monat (außer im Januar, Juli und August) sowie an Zusatzterminen gibt es im Alten Fundamt ein ganz besonderes Kino: Das kostenlose Bremer Hörkino. Hier gibt es jeden Monat ein anderes Stück, das Sie eine Stunde lang in eine andere Welt entführt. Um 19:30 Uhr beginnt das Programm. Im Anschluss gibt es noch die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Auf der Internetseite des Bremer Hörkinos erfahren Sie mehr über den Inhalt der nächsten Stücke. Auch einen Flyer mit dem aktuellen Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.

 

Das aktuelle Programm

Beim nächsten Termin am 5. Februar 2025 hören Sie:

"Arschlochmama – Wenn Eltern und Kinder streiten"
Von Karen Muster, Deutschlandfunk 2025


Nichts ist so schrecklich und nichts so schön und aufregend wie das Leben mit Kindern. In einer Selbstbeobachtung nähert sich die Autorin dem selten öffentlich gemachten Hinterzimmer der Familie. Wie schlimm ist es bei uns wirklich?


Einmal wollte sie die Polizei rufen. Schrie ihre Kinder an, "so es reicht, ich ruf jetzt die Polizei". Mit einem Rest Abstand zu sich, wusste sie, dass sie das nicht machen würde und wie irre sie gerade war. Trotzdem brach da ein verzweifelter Schrei nach Öffentlichkeit und Hilfe durch. Die Kinder riefen angsterfüllt, nein, bitte nicht die Polizei. Was jetzt als lustige Anekdote in der Familie erzählt wird, hat doch einen wahren Kern. Die Autorin fragt sich öffentlich, wie sie den schrecklichen Streits, dem Geschrei, der Wut und den Tränen beikommen kann. Und: Geht das nur ihr so? Denn wie oft und wie heftig ihre Familie streitet, kann sie nur für sich sagen. In die Hinterzimmer der anderen kann sie nicht blicken. Wer sagt schon ehrlich, wie schlimm es wirklich ist? In verschiedenen Szenarien versucht die Autorin Licht ins Dunkel des Tabus zu bringen: Mit einem Fragebogen über Familienstreits, ehrlichen Gesprächen mit anderen Eltern, einem Beschwerdebüro für Kinder und – tatsächlich – einem Anruf bei der Polizei.

 

Über die Autorin

Karen Muster (Pseudonym) geboren 1972, lebt mit ihrer Familie in Köln. Radiomacherin und Künstlerin.


Sprecherin: Katharina Marie Schubert
Regie: die Autorin
Redaktion: Jenny Marrenbach